Energieaktien entwickelten sich seitwärts, schnitten jedoch besser ab als die Rohölpreise, die bis zum Quartalsende auf unter 61 US-Dollar pro Barrel fielen. Dieser Rückgang spiegelte die Besorgnis über ein Überangebot auf dem Markt wider und machte die Erwartungen einer moderaten Beschleunigung der Marktnachfrage im Jahr 2026 zunichte.
Der aktuelle Rohölpreis dürfte bereits einen Großteil dieses Überangebotsrisikos widerspiegeln. Wir gehen jedoch davon aus, dass das Abwärtsrisiko für die Ölpreise größer ist als das Aufwärtsrisiko, insbesondere wenn das Engagement der USA in Venezuela dazu führt, dass mehr Rohöl auf den Markt gelangt. Angesichts dieses Risikos verfolgen wir weiterhin eine defensive Positionierung. Dabei konzentrieren wir uns auf Energieunternehmen mit hochwertigen, langfristigen Anlagen, die unserer Meinung nach vom Markt unterschätzt werden.
Noah Barrett, Research-Analyst, Janus Henderson Investors, sagt: „Bei Versorgeraktien bleiben wir optimistisch. Die wachsende KI-Branche wird unserer Meinung nach weiterhin viel Strom verbrauchen. Diese steigende Nachfrage und die fortschreitende Elektrifizierung der Wirtschaft sind gute Gründe, in Versorger zu investieren – vor allem in Unternehmen, die auf freien Strommärkten tätig sind. Regulierte Versorger profitieren zwar weniger direkt von diesen Trends, aber wir sehen bei diesen Aktien Potenzial für eine Kurssteigerung, weil das Thema Stromwachstum voraussichtlich stark und langanhaltend sein wird.“
































