Das Beispiel Griechenland verdeutlicht gut, wie globale Diversifikation dabei helfen kann, Sorgen über unvorhersehbare Ereignisse zu reduzieren.
Die täglichen Schlagzeilen vermitteln oft einen falschen Eindruck über das Ausmaß weltweiter Ereignisse auf Aktienmarktrenditen, da sie in keinerlei Kontext stehen. Im Jahr 2014 tauchten Griechenland und Russland oft in den Schlagzeilen auf und beide Märkte brachen in diesem Jahr ein: Russland um 38,4% und Griechenland um 31,7%.
Keiner dieser Einbrüche hätten jedoch einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtperformance eines weltweit diversifizierten Portfolios gehabt, da beide Märkte relativ klein sind. Um dieser Aussage eine Perspektive zu geben – Apple, das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt (€531 Mrd.), ist dreimal so groß wie die Märkte Russlands und Griechenlands zusammen (€483 Mrd.).
Welche Länder beinhaltet ein gut diversifiziertes Portfolio? Da es nahezu unmöglich ist vorauszusagen, welche Märkte auf lange Sicht am besten abschneiden werden – so viele Länder wie praktisch möglich.
Es gibt verschiedene Arten, ein global diversifiziertes Portfolio zu gewichten. Ohne die Möglichkeit, erwartete Renditen in einzelnen Ländern oder Regionen zu identifizieren, bietet eine marktgewichtete Allokation eine kontinuierlich aktualisierte und unmittelbare Diversifikationsmomentaufnahme über Wertpapiere, Branchen und Länder hinweg. Damit verbunden ist eine innere Ruhe bei Ereignissen wie jenen in Griechenland.
Quelle: Datenquellen für alle angegeben Daten ist das Dimensional Matrixbuch 2015 und das Dimensional Returns Programm.
Christoph R. Kanzler, Head of Financial Advisor Services & Vice President, Germany & Switzerland, Leiter der Niederlassung Deutschland
































