Growth Assets bieten Alternativen zu Aktien
So setzen die Manager unter anderem auf einzelne Positionen im Rohstoffsektor, wie etwa Palladium, sowie auf Schwellenländer-Bonds wie brasilianische Staatsanleihen, die ebenfalls vom Wachstum profitieren dürften. Call-Optionen auf Aktien könnten zudem helfen, um an den steigenden Märkten zu partizipieren und gleichzeitig die Verluste zu begrenzen, sollte es zu signifikanten Einbrüchen kommen. „Derzeit sind auch Positionen im Infrastruktur- und Rückversicherungsbereich attraktiv, da sich diese Anlagen anders als die traditionelleren Anlageklassen verhalten und so zur Diversifikation beitragen“, sagt Saunders.
Selektives Vorgehen im Fixed-Income-Bereich gefragt, High Yield überteuert
Auch bei festverzinslichen Papieren erkennen die Experten Chancen. „Im aktuellen Umfeld kommt es im Fixed-Income-Bereich jedoch darauf an, selektiv vorzugehen“, so Spinks. Unter den eher defensiven Segmenten bevorzugen er und Saunders derzeit US-Treasuries und britische Gilts, die nicht nur ein gutes Gegengewicht zu risikoreicheren Positionen bieten, sondern auch verhältnismäßig attraktive Kupons abwerfen. Im Credit-Bereich kaufen die Manager selektiv Anleihen aus Schwellenländern wie etwa Brasilien. Dagegen vermeiden sie das High-Yield-Segment. „Der High-Yield-Markt ist zu teuer und bietet zu wenig Liquidität, wobei die Qualität neuerer Emissionen abnimmt“, erklärt Spinks.
































