KfW

Wirtschaft

Kaum Belebung bei deutschen Unternehmensinvestitionen

  • KfW Research erwartet für 2015 nur leichtes Plus von 0,9 % ggü. Vorjahr
  • Im kommenden Jahr steigende Dynamik dank wachsender Kapazitätsauslastung der Wirtschaft

Nach einem sehr starken Jahresauftakt waren die deutschen Unternehmensinvestitionen seit dem zweiten Quartal 2014 rückläufig und sanken im Schlussquartal des vergangenen Jahres erneut um 0,3 %. Auch wegen dieses schwachen Startniveaus dürften sie 2015 nur spärlich wachsen. Laut KfW-Investbarometer bremst die global eher verhaltene Nachfrage in Verbindung mit den fortbestehenden Unsicherheiten in Europa nach wie vor die Bereitschaft der Unternehmen, in neue Maschinen, Geräte oder Fabriken zu investieren. KfW Research erwartet für das laufende Jahr nur ein leichtes Plus bei den Unternehmensinvestitionen von 0,9 % ggü. Vorjahr.

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Wirtschaft

Die Kontroverse über die „Quotenfrauen“

Das Schreckgespenst der Quotenfrau wird gern aus der Schublade gezogen – zuletzt im Zusammenhang mit der gesetzlich festgelegten Frauenquote in Aufsichtsräten.

Zur Erinnerung: Anfang März wurde nach jahrelanger kontroverser Debatte die 30-prozentige Frauenquote in Aufsichtsräten von Großunternehmen eingeführt. Die mehr als 100 börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen müssen sie ab 2016 umsetzen. Darüber hinaus gibt es weitere 3.500 Unternehmen, die sich verbindliche Ziele für die Erhöhung des Anteils von Frauen in den Führungsetagen setzen müssen.

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Wirtschaft

Verzweifelt gesucht: Geldanlagen für guten Zweck

Sie heißen Klimasparbriefe, Bürgeranleihen, Zukunftssparbriefe, grüne Pfandbriefe oder Bildungsfonds – neue, „wirkungsorientierte“ Formen der Geldanlage, bei denen die investierten Euro und Cent einem gesellschaftlich sinnvollen Zweck zugeführt werden. Wer solche Geldanlagen sucht, möchte meist genau wissen, ob die von der Bank, Sparkasse oder einem Investmentfonds zugesicherte Umwelt- oder Sozialwirkung auch tatsächlich erzielt wurde.

Dass Anlagen für einen guten Zweck gar nicht so einfach zu finden sind, hat jetzt eine Studie von Prof. Henry Schäfer von der Universität Stuttgart und seinem Team zu Tage gefördert.

„Wirkungsorientierte“ Investitionen sollen den Wünschen der wachsenden Gruppe jener Anleger entsprechen, die ihre Ersparnisse nicht in einem anonymen, oftmals als wenig vertrauensvoll empfundenen Finanzmarkt anlegen, sondern konkreten Projekten zur Verfügung zu stellen möchten. Die potentiellen Anleger sind meist bereits engagierte Spender für gemeinnützige Zwecke und wollen für ihr gesellschaftliches Engagement nun auch ihre Ersparnisse einsetzen.

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Wirtschaft

Mieten in Berlin stabil – nach 45 Prozent Preissteigerung zwischen 2010 und 2014

Der aktuelle 5-Jahresvergleich der Mietpreise in Berlin von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt:

  • Innerhalb des letzten Jahres blieben die Mieten stabil bei 9 Euro pro Quadratmeter
  • Seit 2010 sind Mietpreise um 45 Prozent gestiegen, größter Anstieg zwischen 2013 und 2014
  • Die meisten Wohnungen kosten aktuell zwischen 7,00 Euro und 11,60 Euro pro Quadratmeter

Seit Jahren steigen in Berlin die Mietpreise rapide an. Doch damit ist vorerst Schluss: Innerhalb des letzten Jahres blieben die Mieten konstant auf dem Niveau von 9 Euro pro Quadratmeter.

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Wirtschaft

„Finanzmärkte im Netz der Politik“

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Konjunkturentwicklung die hauptsächliche Antriebskraft der Börsen war, in denen die Gewinnentwicklung der Unternehmen über wohl und wehe der Aktienmärkte entschied und die Inflationstendenzen die Kursentwicklung an den Rentenmärkten bestimmte. Seit der Finanzkrise ist die Wirtschaftspolitik der massgebliche Treiber der Finanzmärkte geworden.

Dies wird sich auch diese Woche wieder klar zeigen. Telefonate zwischen der deutschen Bundeskanzlerin und dem griechischen Premierminister beeinflussen die Kurse der griechischen Anleihen statt einer nüchternen Analyse der Schuldentragfähigkeit des Landes. Die Vergabe von Notfallliquidität durch die EZB an die griechischen Banken gibt die Richtung für den griechischen Aktienmarkt vor.

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Wirtschaft

Erste Asset Management: „Zwei Jahre nach der Rana-Plaza-Katastrophe entstehen neue Hotspots an noch billigeren Standorten“

Heute jährt sich zum zweiten Mal der Einsturz des Rana-Plaza-Gebäudekomplex in Bangladesch, bei dem mehr als 1.100 Menschen starben. Unmittelbar nach dem Unglück, das den Gipfel einer Vielzahl ähnlicher Ereignisse in der dortigen Textilindustrie bildete, wurde das Bangladesch-Memorandum verabschiedet. Zu den Unterzeichnern gehörte die Erste Asset Management, als einer der ersten Asset Manager. Im Interview spricht Mag. Alexander Osojnik, Senior ESG Analyst der Erste Asset Management (EAM), über die Entwicklung der globalen Textilindustrie.

Herr Osojnik, vor zwei Jahren stürzte der Rana-Plaza-Komplex ein, mehr als 1.100 Menschen starben. Wie haben sich die Arbeitsbedingungen in der Textilbranche seitdem verändert?

Osojnik: In Folge der Rana-Plaza-Katastrophe haben sich rasch Industrieinitiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Bangladesch formiert.

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Wirtschaft

Deutsche sparen 4.450 Euro pro Sekunde

Geldvermögen der Deutschen klettert auf Rekordniveau

Die Sparzinsen befinden sich seit Monaten auf dem Sinkflug, was die Deutschen aber nicht vom Sparen abhält. Im Gegenteil: Zuletzt legten sie ca. 4.450 Euro pro Sekunde (!) in Bargeld und täglich fälligen Einlagen auf die hohe Kante. Das berechnete jetzt das Fachportal Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Quartalsdaten der Bundesbank zum Geldvermögen.

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Wirtschaft

Niedriger Ölpreis: Not everybody’s darling

Deloittes Global Economic Outlook analysiert potenzielle wirtschaftliche Krisenherde

Der Global Economic Outlook von Deloitte untersucht den aktuellen Aufschwung der Industrienationen sowie Krisen und Reformstau in aufstrebenden Märkten. In der Euro-Zone sorgen die Konsumenten für positive Aussichten, Griechenlands Finanzen allerdings für Unsicherheit. Die USA gleichen den schwachen Export durch hohe Konsumausgaben aus. Chinas Regierung kündigt weitere Reformen an, um wieder Wirtschaftswachstum zu generieren. In Japan hilft der schwache Yen bei der Exportsteigerung und führt das Land erneut aus der Rezession. Russland drohen durch den Druck der westlichen Staaten und den Ölpreisverfall schmerzvolle Einschnitte und leere Staatskassen. Brasilien schliddert durch den einen Bestechungsskandal in eine Vertrauenskrise, was Reformen erschwert und die angeschlagene Wirtschaft schwächt.

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Guided Content

Guided Content ist ein crossmediales Konzept, welches dem Leser das Vergleichen von Finanzprodukten veranschaulicht und ein fundiertes Hintergrundwissen liefert.

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