"Der KI-getriebene Datencenter-Boom ist teuer – und seine Finanzierung wird zunehmend fragil. "
Der KI-getriebene Datencenter-Boom ist alles, aber nicht günstig. Seit 2023 werden jedes Jahr Hunderte Milliarden USD in Chips und Datencenter investiert. Doch die Finanzierungsstrukturen im Hintergrund haben sich seither deutlich gewandelt. In der ersten Phase des KI-Booms waren es noch die cash-starken Hyperscaler die ihre freien Cash Flows in ihre „eigenen“ Datencenter investiert haben. Da der Hunger nach Rechenpower aber die Bilanzen zunehmend belastet, lagerten sie das Risiko in der zweiten Phase an Drittanbieter aus. Diese Neoclouds (z.B. CoreWeave) finanzieren sich jedoch über Kredite am Kapitalmarkt oder strategische Lieferanten-Beteiligung z.B. durch Nvidia. In der dritten, jetzigen Phase reicht die Wall Street das Risiko über Verbriefungen (Asset-Backed Securities mit den „Chips als Sicherheit“) an den breiten Kapitalmarkt weiter. Am Ende tragen nun Pensionskassen, Versicherungen und Privatanleger das Risiko. Wie wird die vierte Phase des KI-Booms enden und wiederholt sich hier die Geschichte?






























