2012 titel febmrz

Editorial

Ausgabe 1-2/2012: Schuldenkrise in Europa oder die Ohnmacht der Steuerpolitik

Griechenland ist dringend auf frisches Geld angewiesen, da Ende des Quartals sonst die Zahlungsunfähigkeit zu einer Staatspleite führen könnte. Das Land muss rund 15 Milliarden Staatsanleihen zurückbezahlen. Voraussetzung  ist, dass private Gläubiger Griechenlands ihre Staatsanleihen in Papiere mit längeren Laufzeiten um wandeln und zu einem kleineren Volumen umtauschen.  Der Weltbankenverband IIF verhandelt mit der griechischen Regierung über die Ausgestaltung der neuen Papiere. Damit jedoch die Gläubiger den Umtausch bewilligen, sollen die Anleihen gegen einen Zahlungsausfall abgesichert werden. Um diese Sicherheit zu finanzieren, haben die Europastaaten einen Kredit über 30 Milliarden Euro zugesagt, die zu den 100 Milliarden Euro, die Griechenland bereits erhalten hat, noch hinzukommen würden. Die Beteiligung der privaten Investoren war eine Bedingung für das ursprünglich auf 130 Milliarden Euro veranschlagte zweite Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF). Doch was passiert, wenn die Anleger sich nicht einigen, kann man sie dann gesetzlich zwingen? Und wenn ja, was hätte die daraus resultierende Staatspleite für Auswirkungen?

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