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Fed vor Zinsanhebung

In der vergangenen Woche versuchte Donald Trump sich bei seiner ersten Rede vor dem US-Kongress sehr präsidial zu geben. Mit blau-weiß-gestreifter anstatt der sonst von ihm gewohnten roten Krawatte lieferte der neue US-Präsident zwar abermals keine konkreten Hinweise über seine geplante Steuerreform oder sein Infrastrukturprogramm. Sein eher plumper Versuch, die Hand verbal in Richtung des gesamten Kongresses auszustrecken und die mitunter vordergründig versöhnlichen Töne, die er anschlug, versetzen den Markt dennoch wieder in einen „Risiko-Modus“, der Kurse risikobehafteter Anlageklassen steigen lies. Dass der DAX zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren und US-Aktien sogar auf frische Allzeithochs kletterten, zeigt, wie niedrig die Latte für Trump zu hängen scheint. Den vollständigen Artikel + Video finden Sie hier.

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Die Brexit-Uhr tickt

Kaum zu glauben, daß Theresa May jemals als EU-Befürworterin galt. Die Leidenschaft, mit der die britische Premierministerin den Brexit umsetzt und dabei klarstellt, daß es davon kein Zurück geben könne, legt einen anderen Eindruck nahe. Den nämlich, daß Großbritannien sich selbst viel eher als Land wahrnimmt, welches mit Europa nur insoweit zu schaffen hat, wie es wirtschaftliche Vorteile bringt, sich bei allem anderen aber in „splendid isolation“ vornehm zurückhält. Aus dieser Perspektive zieht die britische Regierung mit dem Austritt aus der EU nur die Konsequenz, eine lange schon als zu tief, zu weitgehend empfundene Integration mit Europa nun endlich rückgängig zu machen. Zwar war man ohnehin schon dem Euro, dem Schengen-Abkommen und auch der EU-Grundrechtecharta ferngeblieben, aber auch Kernelemente der Union wie die Beiträge zum EU-Budget oder die vier Grundfreiheiten (darunter die besonders umstrittene Personenfreizügigkeit) waren vielen Briten ein zu hoher Preis für die Mitgliedschaft im Club Europa. Der Brexit ist nun die logische Folge.

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Ein Schuß vor den Bug

Donald Trump wollte um jeden Preis US-Präsident werden. Nun, nach gerade mal zwei Monaten im Amt, realisiert er, dass Präsident zu sein erheblich komplexer ist als in dieses Amt zu kommen. Beim ersten wichtigen Projekt, der Abschaffung von Obamacare, verweigert ihm ein Teil seiner eigenen Partei auf eine Weise die Gefolgschaft, die den neuen Präsidenten dazu zwingt, sein gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale zu werfen. Das Gezerre um das neue Gesetz zur Gesundheitsvorsorge verdeutlicht damit die tiefe Zerrissenheit des republikanischen Lagers, das nunmehr in einen traditionellen Flügel, die Tea-Party-Bewegung sowie Trumps eigene Anhängerschaft zerfällt. Darüber hinaus gibt es – auch dies hat der Streit um Obamacare gezeigt – sehr unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung. So ging einigen republikanischen Kongressabgeordneten die neue, “Trumpcare” getaufte Version in ihrer Radikalität nicht weit genug, andere fanden sie schon in der vorliegenden Fassung schwer zu vermitteln und für weite Teile der eigenen Wählerschaft unzumutbar. Zweifel am Heilsbringer Trump führten letzte Woche zu den stärksten Tagesverlusten seit einem halben Jahr.

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Die Rally läuft auch ohne Trump

Die Erwartung wieder stärkeren Wachstums und eines eher leicht inflationären als deflationären Umfeldes haben in den letzten Monaten den Optimismus an den Finanzmärkten maßgeblich befeuert. Mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und dem Versprechen von enormen fiskalischen Stimulusmaßnahmen erhielten Wachsums- und Inflationserwartungen den entscheidenden Anstoß. Bis dato zögerliche Investoren übersetzten sie beherzt in Kurssteigerungen an den Aktienmärkten und steilere Renditekurven bei Anleihen.

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