Investmentfonds

Risikoevaluierung über Investitionschancen in Europa

Der neue Catella Market Tracker  trägt den Titel: „Gewerbliche Immobilieninvestments in Europa – Risikoevaluierung in Zeiten des Booms und der Unsicherheit“.

Metropolregion Berlin

Der neue Catella Market Tracker  trägt den Titel: „Gewerbliche Immobilieninvestments in Europa – Risikoevaluierung in Zeiten des Booms und der Unsicherheit“.

 

Er zeigt bei der Analyse von 28 europäischen Immobilienstandorten auf Basis der gängigen Risikokennziffern – Risiko/Rendite, Volatilität und Sharpe Ratio – eine sehr gute Basis zur langfristigen Renditegenerierung.

Die Analyse der 28 untersuchten europäischen Standorte in einem Büro- und Retail-Portfolio zeigt zum Jahresende 2017 im Ergebnis einen durchschnittlichen Total Return von 7,95 %. Als Top-5-Outperformer sind dabei die Metropolen Dublin (12,1 %), Lyon (10,4 %), Stockholm (10,2 %), Paris (9,9 %), Barcelona (9,8 %) und Marseille (9,8 %) anzuführen.

Unter den letzten sechs Städten sind fünf deutsche Metropolen vorzufinden: Frankfurt (5,6 %), Hamburg (5,6 %), Köln (5,7 %), Berlin (5,8 %) und München (6,5 %). Das Sextett komplettiert die Stadt Helsinki mit einem historischen jährlichen Total Return von 5,9 %.

Bei Betrachtung der durchschnittlichen Volatilität bzw. Standardabweichung ergibt sich folgendes Bild: Die fünf deutschen Städte (Köln: 5,0 %, Hamburg: 5,7 %, Frankfurt: 6,8 % und München: 7,1 %) und Helsinki (6,2 %) – als Underperformer – weisen die vergleichsweise geringsten Werte für die Volatilität auf.

Von den Top-5-Outperformer befinden sich drei Städte auch unter den fünf riskantesten Metropolen. Dies sind neben Dublin (21,2 %) die Städte Barcelona (12,9 %) und Paris (12,1 %).

Bei Anwendung der Sharpe Ratio – ein Maß welches neben der Wertentwicklung auch die Schwankungsintensität berücksichtigt –, nehmen die Spitzenplätze Brüssel (1,13), Amsterdam (1,06) und Lille (1,01) ein.

Unter großen Investoren gilt immer noch, dass gerade die Hauptstädte ein „must-have“-Investment seien und per se einen großen Anteil des Portfolios darstellen müssten.

„Mit Blick auf die klassische Risikotheorie, vor allem aber auf die aktuellen Marktgegebenheiten sollte man dieser Investmentmaxime mit einer gewissen Skepsis begegnen“, so Dr. Thomas Beyerle von Catella. Ein daraus abzuleitendes „naives“ Investieren gemäß der populären, aber simplifizierten ABBA Strategie ist gleichwohl keine daraus resultierende Investitionsempfehlung.   (Catella)

print

Tags: , , , ,

Mein Geld Newsletter

Melden Sie sich für unseren 14-tägigen Newsletter an.

zur Newsletteranmeldung

Icon

Mein Geld TV

Das aktuelle Video

Ralf Dietrich, Gothaer
-
Interview auf der DKM 2017: Gothaer

One-on-One – das Expertengespräch von Mein Geld TV: Isabelle Hägewald (Chefredakteurin Mein Geld) auf der DKM 2017 im Interview mit Herrn Ralf Dietrich, Leiter Makler Entwicklung und Service Komposit bei der Gothaer

zum Video | alle Videos
Icon

Mein Geld Magazin

Die aktuelle Ausgabe

Mein Geld 05 | 2017

Die Zeitschrift Mein Geld - Anlegermagazin liefert in fünf Ausgaben im Jahr Hintergrundinformationen und Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Finanzen.

zur Ausgabe | im iKiosk kaufen | alle Ausgaben
project