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Aktienmarkt

Guter Jahresstart für SKALIS

Investmentfonds

Der SKALIS Evolution Flex verzeichnete im Januar eine leicht positive Wertentwicklung, während der rentenlastigere SKALIS Evolution Defensive leicht negativ abschloss.

 

Unter Berücksichtigung der schwachen Zinsmarktentwicklung und des negativen EuroStoxx50 (-1,8%) führten die Positionierung wie auch das aktive Management zu einem erfreulichen Jahresstart. Insbesondere die stärkere Gewichtung anderer Aktienmarktsemente (v.a. DAX) zu Lasten des EuroStoxx50 und das taktische Management konnten dazu beitragen.

Zum Jahresbeginn hatten die Fonds eine erhöhte Aktiengewichtung, welche jedoch in die Stärke wieder reduziert wurde. Das Fondsmanagement sieht mittelfristig einen fundamental gut unterstützen Aktienmarkt, jedoch überwiegt kurzfristig das Risiko einer Neubewertung der Risikoprämien und eines Abbaus des überkauften Zustands. Im Rahmen der aktiven Aktienquotensteuerung sieht sich das Fondsmanagement jedoch für eine derartige Neubewertung durch den großen Handlungsspielraum gut aufgestellt.

Sehr gut abgefedert werden konnte die negative Entwicklung an den Zinsmärkten. Auch im Berichtsmonat wurde die Duration im Rententeil der Portfolien eher kurz gehalten (verbunden mit der Ausrichtung auf eine Kurvenversteilerung) und inflationsindexierte Anleihen konnten erneut positiv zur Fondsperformance beitragen.

Innerhalb der Rentensegmente blieben Covered Bonds (Zukauf über Neuemissionen), Unternehmensanleihen (v.a. High Yield mit kürzerer Laufzeit) und Emerging Market-Anleihen in Euro stärker gewichtet, während das Risiko in Peripherie-Staatsanleihen moderat gehalten wurde. Hier konnte v.a. die Short-Positionierung in Frankreich einen positiven Performancebeitrag liefern.

Auf der Währungsseite geht das Fondsmanagement unverändert davon aus, dass im Umfeld einer divergierenden Zinspolitik zwischen FED und EZB die Dollar-Stärke trotz zwischenzeitlicher Korrektur noch anhalten sollte. Ein positives Umfeld wird auch weiterhin für Rohstoffe und rohstoffgebundene Währungen unterstellt. Demzufolge wurden Beimischungen im US-Dollar wie auch in Fremdwährungsanleihen auf AUD und NOK beibehalten. (Skalis AM)