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Japan

5 Gründe, in Japan zu investieren

Investmentfonds

Japan ist wieder da. Zwar mögen die „Abenomics“ ihren vielgerühmten Versprechungen nicht ganz gerecht geworden sein, aber die Zeichen der Erholung sind da:

 

Das Wirtschaftswachstum nimmt beständig an Fahrt auf, der hohe Deflationsdruck ist einem Wachstum der Binnenwirtschaft gewichen. Ein besseres Geschäftsklima sowie mehr Verbrauchervertrauen geben der Wirtschaft verstärkten Rückenwind.

„Angesichts des sich aufhellenden konjunkturellen Umfelds sollten Vermögensverwalter und Anleger nun beginnen, ihren Fokus wieder auf Japan zu richten. Die Bewertungen sehen zunehmend attraktiv aus und die Daten verbessern sich sowohl auf makroökonomischer als auch auf fundamentaler Ebene“, meinen Joël Le Saux, Head of Japan Equities und Manager des OYSTER Japan Opportunities Fund, und Yoko Otsuka, Financial Analyst, bei SYZ Asset Management, in ihrem aktuellen „Fokus“.

Beide Japan-Experten nennen fünf wesentliche Gründe, warum sich ein Portfolio-Engagement im Land der aufgehenden Sonne lohnt:

1. Japan hat das „verlorene Jahrzehnt“ hinter sich gelassen: Die Inflation ist 2014 zurückgekehrt und bewegt sich seitdem aufwärts.

2. Es gibt klare Zeichen für eine Erholung der Binnenkonjunktur: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ist beachtlich. Die seit dem Platzen der Immobilienblase verschlankten Unternehmen haben ihre Produktivität gesteigert.

3. Die Profitabilität entwickelt sich positiv: Die Gewinne von Unternehmen des verarbeitenden und des nichtverarbeitenden Gewerbes, aber auch im Dienstleistungssektor, steigen. Der Arbeitsmarkt baut indes seine Ineffizienzen ab.

4. Aktien sind relativ gesehen günstig: Aus Sicht der relativen Bewertung gehören japanische Unternehmen zu den günstigsten in den Industrieländern.

5. Japan kann als stark streuendes Element im Multi-Asset-Sektor gelten: Im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass das Land stark risikostreuende Eigenschaften aufweist. Japanische Titel im Portfolio tragen zu einer besseren Performance bei und verringern die Volatilität.

Le Saux und Otsuka sind der Meinung, die Daten zeigen, dass ein Engagement in Japan in Yen (JPY) die Performance verbesserte, wenn auch nur leicht. Gleichzeitig wurde die Volatilität des Portfolios insgesamt stark reduziert.

Die annualisierte Rendite des Portfolios ohne Japan betrug  im oben genannten Zeitraum 5,9 Prozent. Das Portfolio mit einem Engagement in Japan in JPY hingegen erzielte eine bessere Performance und wies eine annualisierte Rendite von 6,2 Prozent aus. Das Portfolio ohne Japan legte zudem eine deutlich holprigere Fahrt hin: Es generierte eine annualisierte Volatilität von 8,8 Prozent.

Die Volatilität des Portfolios mit einem Engagement in Japan hingegen war gleichmäßiger und betrug 7,7 Prozent. Für den japanischen Markt, und indirekt für den Yen, wurde gezeigt, dass er ein wirklich diversifizierendes Element in einem globalen Portfolio ist.  (public imaging/ SYZ AM)

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